2. September 2026

Mandanteninformation September 2026

Mandanteninformation für den Monat September 2026 zu aktuellen Entscheidungen des Bundesfinanzhofs und sonstigen steuer- sowie arbeitsrechtlichen Fragen - Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Mandanteninformation als PDF-Download.


UWW Neuigkeiten Teaser

Aktuelle Themen:

  • Fahrtkosten zur Pflege der Schwiegermutter keine außergewöhnliche Belastungen
  • Dienstwagen: Falsche Kilometerangaben gegenüber Arbeitgeber können zu Steuerhinterziehung des Arbeitnehmers führen
  • Kindergeld auch bei Fernlehrgang mit geringem Wochenstundenumfang
  • Nutzung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen: Ermittlung der Ladekosten
  • Finanzgerichte dürfen bei Zweifeln nicht ungeprüft auf die Erbquote im Erbschein vertrauen
  • Gegenleistung bei der Veräußerung von Grundstücken mit Solar-/Photovoltaikanlagen
  • Vorsteuerabzug auch für Rechtsberatung zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen
  • Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht beachten müssen (Teil 2) – Weitere Besonderheiten
  • Fragebogen zur umsatzsteuerlichen Erfassung von im Ausland ansässigen Unternehmern
  • Neuer Referentenentwurf zur Einführung einer Kassenpflicht
  • Regierungsentwurf eines Jahressteuergesetzes 2026

Guten Tag,

Aufwendungen für Fahrten zur Pflege und Unterstützung eines nahen Angehörigen sind
nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar, wenn sie dem Steuerpflichtigen nicht
zwangsläufig entstehen. Die seit 2021 geltende Neuregelung des Pflege-Pauschbetrags
ändert daran nichts. Aufwendungen, die durch die persönliche Pflege veranlasst sind,
werden grundsätzlich durch den Pflege-Pauschbetrag abgegolten. So entschied das
Finanzgericht Münster.

Gibt ein Arbeitnehmer für einen ihm überlassenen Dienstwagen gegenüber seinem
Arbeitgeber eine zu geringe Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte an und
übernimmt er die daraus resultierenden Lohndaten später ungeprüft in seine
Einkommensteuererklärung, kann darin eine Steuerhinterziehung liegen. Dies entschied das
Niedersächsische Finanzgericht.

Ein Erlass des Niedersächsischen Finanzministeriums erläutert, unter welchen
Voraussetzungen der auf Solar- und Photovoltaikanlagen entfallende Kaufpreisanteil
beim Grundstückserwerb zur grunderwerbsteuerlichen Gegenleistung gehört.

Teil 2 des Beitrags „Was Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht beachten müssen
beleuchtet weitere Besonderheiten bei der Ausstellung von E-Rechnungen.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformation oder zu anderen
Themen? Bitte sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne.

Monatsinformation September 2026