19. Januar 2024

Mandanteninformation Dezember 2023

Neuigkeiten zu Steuerfragen - Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Mandanteninformation als PDF-Download.


Aktuelle Themen:

  • Qualifizierung von Einkünften aus der Vermietung
    und Veräußerung von Containern im Rahmen ei-
    nes Investments
  • Verdeckten Gewinnausschüttung bei Alleingesell-
    schafter-Geschäftsführer trotz Privatnutzungs-
    verbots eines betrieblichen Pkw
  • Zurückgezahlte Erstattungszinsen als negative
    Einnahmen aus Kapitalvermögen
  • Weihnachtsfeier als umsatzsteuerliche Steuerfalle
  • Abzug der Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer
  • Umfang der erbschaftsteuerlichen Befreiung eines
    Familienheims
  • Keine Änderung nach § 173a AO bei fehlerhaftem
    Datenimport ins ELSTER-Portal
  • Möglichkeiten der Einwendungen gegen Be-
    scheide der Finanzämter
  • Steuergeheimnis: Dritten dürfen aus Steuerstraf-
    verfahren bekanntgewordene personenbezogene
    Daten nicht offenbart werden
  • Ermäßigte Umsatzsteuer in der Gastronomie
    endet zum 31.12.2023
  • Modernisierung des Personengesellschaftsrechts
    (MoPeG) tritt am 01.01.2024 in Kraft
  • Wachstumschancengesetz verabschiedet

Guten Tag,

das Finanzgericht Düsseldorf hatte über die steuerliche Qualifizierung von Einkünften aus der Vermietung und Veräußerung von Containern im Rahmen eines Investments zu entscheiden. Die Finanzbehörde hat im Streitfall die Vermietung und beabsichtigte Veräußerung der Container durch den
Kläger zu Unrecht nicht als gewerblich eingestuft.

Der Bundesfinanzhof entschied erneut zur verdeckten Gewinnausschüttung (vGA). Demnach kann bei einem Alleingesellschafter-Geschäftsführer
selbst dann ein zu einer vGA führender Anscheinsbeweis für die Privatnutzung eines von der GmbH überlassenen Pkw vorliegen, wenn im
Anstellungsvertrag ein Privatnutzungsverbot vereinbart wurde.

Mit Rücksicht auf das Steuergeheimnis kann es gerechtfertigt sein, in einem Durchsuchungsbeschluss in einer Steuerstrafsache den Tatverdacht
nicht zu begründen. Das Steuergeheimnis verbietet es, Dritten gegenüber aus Steuerstrafverfahren bekanntgewordene personenbezogene Daten zu
offenbaren. So entschied das Landgericht Nürnberg-Fürth.

Der bis Jahresende ermäßigte Steuersatz von 7 % in der Gastronomie auf Essen im Restaurant wird nicht verlängert. Der Steuersatz liegt nach dem
Jahreswechsel wieder bei 19 %. Darauf verständigte sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Ampel-Koalition.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformation
oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne.